Arbeitsgemeinschaft der Schulleiter
an Schulen für Geistigbehinderte

c/o Joachim Paul Rektor a. SoSch. i.R.

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12163 Berlin
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November 2000

Probleme:

Schülerschaft hat sich verändert (Schulfähigkeitskriterien, schulrechtliche Vorgaben und Integrationsfolgen) höherer Anteil von verhaltensgestörten Schülern/Autisten,

weit über 50% Förderstufe I und II (schwerst- und schwerst-mehrfachbehinderte Schüler), Anstieg des Anteils an SMB-Schülern, mit Bedarf an zusätzlicher medizinischer und therapeutischer Versorgung (Sondierung, Medikamentengabe...) und entsprechendem Bedarf an Fachpersonal,

höherer Bedarf an 1:1 Betreuung, das bedingt zusätzlichen Bedarf an Mitarbeitern,

Absicherung der SMB-Frequenz/Personalschlüssel,

mindestens 3 Personen in jeder Klasse notwendig,

Aufsichtsproblematik, Krankenstand,

Qualität der Betreuung (Wer darf Verantwortung übernehmen? Zahl der tatsächlich anwesenden Mitarb. nicht unbedingt aussagekräftig, weil sie nicht alle Aufgaben übernehmen dürfen),

fehlende Therapeuten (Stellen) im Ostteil,

Psychische Probleme der Mitarb.: Schwerstmehrfachbehinderte, Schüler mit schwersten - behinderungsbedingten - Verhaltensstörungen, Todesfälle...,

Höherer eigener Qualitätsanpruch von Unterricht und Betreuung ist nur durch bessere personelle Ausstattung (Quantität, Qualität) zu gewährleisten,

finanzielle Absicherung zusätzlicher Angebote (Honorarkräfte)nicht gegeben,

Gebäudeprobleme (mehrere Schüler-Generationen haben die Gebäude ohne Verbesserungen durchlaufen, obwohl sich die Anforderungen und Bedingungen stark verändert haben)